Wenn wir Branchenmessen besuchen oder ein Unternehmen betreten, passiert es nicht selten, dass wir mit Werbematerial reich beschenkt werden. Selbst auf der Straße begegnen wir häufig Werbematerial. Natürlich geschieht dies nicht aus Menschenfreundlichkeit allein: Wir wissen, dass Werbung einen großen Effekt auf uns haben kann: Das Geld, das für den vielen Werbeaufwand betrieben wird muss schließlich wieder reinkommen. Durch Werbung können unsere Kaufentscheidungen enorm beeinflusst werden. Sie bedient sich dabei mehrerer Instrumente, wovon eines die Sprache ist.
Da heutzutage viele Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen weltweit vertreiben, kommt auch häufig ihre Werbung weltweit zum Einsatz. Die Übersetzer, welche die Werbung in die anderen Sprachen übertragen, stehen hierbei vor großen Herausforderungen. Eine professionelle Werbematerial-Übersetzung muss beim potentiellen Käufer nämlich dieselbe Wirkung erzielen wie das ursprüngliche Werbematerial. Das kann sich unter Umständen allerdings als gar nicht so einfach erweisen: Die Erwartungen, die die potentiellen Käufer an Prospekten und Co. stellen können sich von Region zu Region sehr unterscheiden. Der Übersetzer muss sich also in seiner Materie auskennen und in gegebenenfalls Änderungen im Inhalt und im Stil der Texte vornehmen.
Werbematerial gibt es in vielen Arten und Formen: Schon hier kann es regionale Abweichungen in der Erwartungshaltung der Kunden geben. Vielleicht kommen hier einige Werbemaßnahmen besser an als andere? Hier lohnt es sich in jedem Fall sich schlau zu machen.
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Übersetzungen werden in vielen Sprachen geschrieben. Allen voran in Englisch, Französisch, Spanisch und Co. Ein interessanter Beruf, der aber sicherlich auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist, das Übersetzen exotischerer Sprachen.
Natürlich werden auch Übersetzungen für Sprachen wie Japanisch, Russisch oder Thailändisch gebraucht, nur ist hier die Nachfrage nicht so hoch wie bei manch einer anderen Sprache. Als Übersetzer ist es daher wichtig darauf zu achten, dass die Zweitsprache entsprechend weit verbreitet ist. Auch stellt das Auswandern in die entsprechende Region eine Möglichkeit dar, wobei man sich vorher über den regionalen Arbeitsmarkt und speziell über die Beschäftigungsmöglichkeiten mit der eigenen Sprachkombination (oder Sprachkombinationen) vor Ort informieren sollte.
Kunden zu rekrutieren kann sich als Übersetzer wenn man sehr exotische Sprachen übersetzt häufig als sehr schwer gestalten, dass sollte jedem Übersetzer der diesen Weg einschlägt klar sein. Andererseits bietet es aber auch Vorteile. Das beherrschen einer exotischen Sprache kann unter Umständen eine erfolgsversprechende Nische sein. Um die eigene Existenz zu sichern ist es ratsam in einem spezialisierten Übersetzungsbüro mit festen Kundenkreisen zu arbeiten.
Das Übersetzen in exotische Sprachen ist deshalb so interessant, weil hier die kulturellen Unterschiede zwischen dem Land des Quelltextes und der Zielregion häufig sehr stark sind, der Übersetzer übernimmt also eine anspruchsvolle Aufgabe und wird ständig vor neuen Herausforderungen gestellt. Übersetzungen werden grundsätzlich in so gut wie jedem Land benötigt, wer also für eine bestimmte Sprache schwärmt sollte sich nicht von seinen Traumberuf abbringen lassen.
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Wir stoßen täglich auf Übersetzungen. Zum Beispiel in der Literatur, denn vieles aus der Unterhaltungsbranche in Deutschland hat seinen Ursprung in Amerika. Von vielen Klassikern zum Beispiel, die in aller Munde sind (zu denken wären hier an Moby Dick, Oliver Twist etc.) kennen wir häufig nur die Übersetzungen. Das betrifft neben der Literatur zum Beispiel auch die Musikindustrie und die Filmindustrie.
Nicht immer gelungene Übersetzungen begegnen uns häufig in der Filmindustrie: Insbesondere die Übersetzung von Filmtiteln (hier wird auch von "Synchronisation" gesprochen) scheint nämlich nicht sehr ernst genommen zu werden. Hier begegnen uns selbst dann schlechte Übersetzungen, wenn der Titel gut übersetzbar ist. So habe ich kein Verständnis dafür den Filmtitel "The bad, the good and the ugly" (oder "Il Buono, Il Brutto, Il Cattivo") mit "Zwei glorreiche Halunken" zu übersetzen. Mindestens ebenso unverständlich ist mir "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" mit "Vergiss mein nicht" zu übersetzen.
Auch ein beliebtes Modell für die Übersetzung von Filmtiteln ist die Verwendung von Bindestrichen, so bleibt der Filmtitel im Deutschen erhalten, jedoch wird der deutsche Filmtitel in Form eines Subtitels ergänzt, wie zum Beispiel bei "The Rock - Fels der Entscheidung". Auch wenn die Idee das Original berücksichtigt wird in meinen Augen hierdurch keine abweichende Übersetzung gerechtfertigt. Hierbei ist anzumerken, dass eine deutsche Filmtitelübersetzung, die sich vom Original entfernt objektiv nicht unbedingt "schlechter" sein muss. Nur empfinde ich eine starke Veränderung des Filmtitels für einen Eingriff in die Souveränität der Filmemacher und eine Bevormundung der Zuschauer.
Damit der Filmtitel die gewünschte Wirkung erzielt halte ich es für ratsam den Titel entweder überhaupt nicht zu übersetzen oder aber, sofern ohne Verluste möglich, eine treffende Übersetzung in Form des "Bindestrich-Modells" zu ergänzen.
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