 Am 15.12.05 war unsere erste Interessentenversammlung und es waren neben einigen Interessenten auch eine Reporterin des Erdinger Anzeigers anwesend. Im einzelnen wurden folgende Punkte besprochen: Allgemeines - Bildung von Arbeitsgruppen mit entsprechenden Projekten - Feste Zielsetzung bei Gründungsversammlung - Gründungsversammlung Mitte Januar '06 Spezielles - Busverbindungen nach Erding - überfüllt - nicht immer erreichbar (zB ab 19 Uhr Einstellung des normalen Busverkehrs) - Kulturaktionen im Raum Erding - Evtl Open Air Kinos, Musikveranstaltungen, etc organisieren - Dritte Startbahn am Münchner Flughafen - Unterstützen des Aktionsbündnisses "Aufgemuckt" gegen die Dritte Startbahn - Schreiben einer Petition - Einrichten eines Jugendforums - Stimme der Erdinger Jugend mit JU und Jusos - Autofreier Sonntag - Absperren der Erdinger Innenstadt an einem Sonntag und Organisierenvon Musik und Kulturaktionen(z.B. Internationaler Markt in derInnenstadt) - Ringschluss der S-Bahn -Ringschluss zwischen Erding und Freising Anhang Interessenten-Flyer Presse: Erdinger Anzeiger vom 22.12.2005 Rufbus, damit man auch am Abend in die Stadt kommt "Grüne Jugend" wird gegründet - Partei hat Nachwuchsprobleme Erding (bz) - "In Erding ist nicht alles schlecht, aber es kann nieschaden, wenn es mehr als eine Meinung gibt" - sieben Jugendliche wollen im Januar die",Grüne Jugend" in Erding gründen, um als Jugendvertretung der Parteipolitisch und kulturell etwas in der Herzogstadt zu bewegen. Stadtrat Hans Wolfmüller begleitete die Gruppe bei ihrem ersten Treffenim Mayr Wirt. "Auch wir haben ein ganz deutliches Nachwuchsproblem. DieSituation ist nicht mehr sehr anders als bei den etablierten Parteien",sagte er. Wolfmüller versprach Unterstützung und Beratung bei allenVorhaben, "aber machen müsst ihr es selbst". Ideen hat die zukünftige "Grüne Jugend" genügend. "Nach 19 Uhr fahrenkeine Busse mehr", sagte Markus Schmidt. Es sei zu überlegen, ob nichtvielleicht ein Rufbus eine gute Lösung wäre. "Vor allem am Wochenendehaben Leute, die spontan am Abend in die Stadt wollen, aber in einemKaff wohnen, große Probleme", bestätigte Philip Seidl. Der Bedarf füreinen Rufbus sei durchaus gegeben. "Wir müssen die Leute nur untereinen Hut bringen. Ein gut geschriebener Brief von einer offiziellenOrganisation kann da wahrscheinlich mehr bewirken, als der einerPrivatperson", sagte Kurtz. Auf diese Weise wolle man auch versuchendas Problem der hoffnungslos überfüllten Schulbusse zu lösen. Ein weiteres Anliegen ist der" Grünen Jugend" das hoheVerkehrsaufkommen in der Erdinger Innenstadt. "Man kann zu bestimmtenZeiten ja nicht einmal richtig über die Straße gehen", sagte Schmidt.Das Projekt "Autofreier Sonntag", das sie im kommenden Jahr anpackenwollen, verspreche da Erleichterung. Die Innenstadt solle im Sommerwenigstens für einen Tag zur Fußgängerzone gemacht werden. "Damit dieLeute sehen, dass man auch ohne Auto überleben kann", so Kurtz. Die "Grüne Jugend" wird sich nach ihrer Gründung etwa alle zwei Monatezur Mitgliederversammlung treffen. Im Vordergrund der Arbeit stehenaber nicht nur Projekte, sondern auch die Meinungsbildung durchDiskussionen, um später besser "Stacheln zeigen" zu können, wie auchdas Motto heißt. Über das Thema dritte Startbahn am Flughafen warensich alle einig. "Das ist vollkommen unnötig. Diese Baumaßnahme wirdvom Steuerzahler finanziert. Der soll also noch dafür zahlen, dass erschlecht schläft", so Seidl. Nicht nur die Lärmbelastung sondern auchdie finanziellen Schäden für Anwohner solle man nicht außer Achtlassen. Die Gruppe beschloss, sich dem Verband "AufgeMUCkt" gegen diedritte Startbahn anzuschließen.
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