Die meisten Historiker sind der Meinung, dass Amerika als erstes im nördlichen Teil besiedelt wurde, etwa um 40.000 vor Christus. Es heißt, dass asiatische Völker über die Beringstraße Amerika erreicht hätten.
Die ersten Besiedlungsspuren der Menschen in
Südamerika tauchten zwischen 20.000 und 10.000 vor Christus auf. In Ecuador sollen die älteste amerikanische Kultur gelebt haben. Die Valdivia – Kultur wird in etwa auf viertausend Jahre vor Christus geschätzt. So sollen ab dem 2. Jahrtausend vor Christus sich noch weitere Kulturen in Südamerika entwickelt haben. Die erste, deren Spuren man bis heute noch erkennt und als Hochkultur gilt, waren die Chavin de Hunantar. Der indigene Stamm muss ca. 800-300 Jahre vor Christus existiert haben. Weitere Stämme sind die der Paracas, Naszca, Moche, Chimu und Chachapoya. Die Inkas waren ein Volk, das mehrere hunderte von Jahren herrschte. Sie ist die weltweit bekannteste Hochkultur Südamerikas. Erst durch die Spanier wurde das große Reich der Inkas zerstört.