1973 kehrte der ins Exil geschickte Peron nach Argentinien zurück und trat eine erneute Präsidentschaft an. Doch unter den veränderten wirtschaftlichen Bedingungen wurde die Konzeptionslosigkeit des Peronismus deutlich - das Land versank wirtschaftlich im Chaos. Nach Perons Tod übernahm seine Frau Maria Estala ("Isabel") 1974 die Präsidentschaft, 1976 wurde sie von der Armee aus dem Präsidentenpalast geputscht. In Argentinien begann eine der finstersten Phase in der Geschichte des Landes.
Wirtschaftlich konnten die Militärs zunächst Scheinerfolge erzielen. Es war die Zeit, als die internationalen Finanzmärkte von Petro-Dollars überflutet waren, Kredite gab es damals praktisch zum Nulltarif. Die Militärs griffen kräftig zu. Sie verschuldeten Argentinien mit 27 Milliarden US-Dollar, versäumten es aber, die Kredite produktiv und damit zum Nutzen der Volkswirtschaft anzuwenden. Investiert wurde in unsinnige Prstigeobjekte und miltärische Beschaffungsprogramme. Ein grosser Teil Kreditsumme versickerte zudem in dem ausufernden Korruptionssumpf.
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