Die Maya hatten den spanischen Eroberern erbitterten Widerstand entgegengesetzt. Die strafen waren unerbittlich und brutal: Verfolgung, Ermordung, Sklavenarbeit. Schliesslich rafften auch die aus
Europa eingeschleppten Seuchen noch Millionen von eingeborenen dahin. Ihre Lage begann sich erst in der Mitte des 16. Jahrhunderts zu bessern, als der "Verteidiger der Indianer", der Dominikanermönch Bartholome de las Casas, von 1544 bis 1550 Bischof von chiapas, sich der eingeborenen annahm und seinen Schriften die Greueltaten der kolonisatoren anprangerte. Sa Christobal de las Casas, diese für
Mexiko typische Stadt mit ihren velen Kirchen und den flachen, ziegelgedeckten Häusern ist nach ihm benannt.