10.11.2010 - Rückblende
Meine re Hand ist seit Juli 2010 mit einer Daumenorthese unterstützt. Zuviel geputzt, zuviel PC-Maus
Ging trotzdem unverändert in den Büro-terrorladen mit Bulldogge und Rehpinscher.
Fasste mir ein Herz, konsultiere meinen Arzt im Frühjahr und gehe 2 x im Monat zur Gesprächstherapie. Arzt-Empfehlung: Job quittieren! RAUS!
Sagt sich so leicht, schlielich gehe ich wegen des Geldes und nicht "ach welch eine Freude" in die Arbeitsmühle.
In der Firma sind seit April 2010 12 Burnout Fälle (bei 360 Mitarbeitern), darunter 3 Alkoholiker bekannt. Mein Chef bat mich mit dem Betriebsspsychologen (gekoppelt mit Werksarzt) Kontakt aufzunehmen. Da ließ ich die Katze aus dem Sack und teilte allen Beteiligten mit, dass ich bereits in Therapie sei und mein Gesundheitszustand eine AUS-ZEIT bedingt. Die Zahl wird sich auf 13 Burnout Fälle erhöhen ...
Seit April wurde nach einem Ersatz für mich gesucht. Am 1. Oktober fing die Frau (seit 25 Jahren mit der Jobmaterie vertraut) an und ich übergab die Arbeit innerhalb von 2 Abschnitten. 2,5 Wochen intensiv, dann hatte ich 6 Tage Urlaub und danach sollte sie die Chance haben nochmal 3 Tage "gemeinsames" Durchgehen der bis dahin unklaren Punkte haben.
In den 6 Tagen Urlaub schlief ich wie ein Murmeltier.
Am letzten Tag meines Urlaubes ein Anruf meiner Mutter, dass der Notarzt da war und Oma erlag beinahe einem Erstickungstod. Es sei an der Zeit Abschied zu nehmen. Sie liegt im Sterben (dachten wir ... ).
Ich nochmal 1 Tag ins Büro um enttäuschend zu erkennen, dass meine Nachfolgerin meine 6 Tage Urlaub so nutze, dass sie selbst 3 Tage nahm und somit keinerlei "komplizierten Vorgänge" durchspielte um mich eventuell LETZTMALIG zu fragen.
Wer nich will ... der hat schon und somit schloss ich das Kapitl ARBEIT. Nahm wieder Urlaub und fuhr um 17:00 Uhr heim, packte meine 7 Sachen nahm den Spätzug und war um 22:00 im Saarland.
Was mich dort mit Oma erwartete ist der HORRORTRIP meines Lebens ... den ich nie, nie, nie vergessen möchte.
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Ich kam gestern aus dem Saarland zurück, stehe in ärztlicher Behandlung, bekam eine Beruhigungsspritze und muss meine re Hand schonen.
Ich muss meine Erlebnisse verarbeiten. Ich muss mir eine Zeitschiene erstellen, denn ich bin total durcheinander. Oktober-November <= Die Erlebnisse in diesen 2 Monaten waren für mich wie - vom Gefühl her - wie 8 Monate
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14.12.2010 - Unbenannter Kommentar |
| Posted by Perlentaucher |
Liebe ZenSili,
zwischen Deinen Zeilen kann man erahnen, was Du durch gemacht hast. War der Büroalltag schon Terror genug, nun noch die gesundheitlichen Probleme. Wünsche Dir, dass es bald wieder aufwärts geht, Du schnell gesund wirst und den Büroterror endgültig hinter Dir lassen kannst. Hoffe, dem Rest Deiner Familie geht es gut.
Wünsch´ Dir eine erholsame Vorweihnachtszeit.
Liebe Grüße
Perlentaucher (aka KF) |
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Als ich 7 Jahre alt war sah ich so aus ... bis auf die vielen Gesichtspunkte, die entwickelten sich erst mit der Zeit
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