| Der Geist des Elija |
Meine Mission über die Jahrhunderte hinwegAls der Patriarch die Hände von meinem Kopf nahm, konnten weder er noch ich ahnen, daß ein Großteil des Patriarchalischen Segens sich so bald und auf so überraschende Weise erfüllen würde. Die Lehre - nämlich die von meiner Verantwortung, nach meinen verstorbenen Vorfahren zu forschen -, die mich bei meiner Bekehrung zwei Jahre zuvor so freudig erregt hatte, war in meinem Segen gleich dreimal ausdrücklich erwähnt. Als ich mich aber als einziges Mitglied meiner Familie der Kirche angeschlossen hatte, war mir diese Aufgabe überwältigend vorgekommen..
Ein paar Jahre nachdem ich meinen Patriarchalischen Segen erhalten hatte, ging ich nach Frankreich und Belgien auf Mission. Ich hoffte, ich würde dort auch etwas Genealogie betreiben können. Mein Vater hatte mir irrtümlicherweise gesagt, daß Jaccard die englische Schreibweise des verbreiteten französischen Familiennamens Jacquard meines Aufenthalts in Frankreich etwas über meine Vorfahren herauszufinden.. Gegen Ende meiner Mission gab mir mein Missionspräsident den Auftrag, den Mitgliedern in Brüssel bei ihrer genealogischen Forschung und ihrer Tempelarbeit behilflich zu sein. Von einem anderen Missionar bekam ich ein kleines Buch mit dem Titel „Was weiß ich über Genealogie?”. Als ich das Buch zum ersten Mal las, fiel mir in der Liste der Verfasser ein Name auf: Dr. Joseph Jacquart. Das war eine dritte Möglichkeit, meinen Namen zu schreiben, und die Aussprache mochte die gleiche sein! Als Dr. Jacquarts Adresse war das Belgische Zentrum für genealogische und demographische Studien in Brüssel angegeben.. Ich rief sofort das Zentrum an und vereinbarte einen Termin mit Dr. Jacquart. Als wir zum vereinbarten Zeitpunkt im Zentrum ankamen, erfuhren wir, daß Dr. Jacquart krank war. Der Präsident des Zentrums führte uns freundlicherweise durch das Gebäude. Wir fragten ihn, was er denn von der Kirche wisse und ob er gern mehr erfahren würde.. Zu meiner Überraschung antwortete er „Ja! Würden Sie zu unserer nächsten monatlichen Versammlung unserer Gesellschaft kommen und einen Vortrag über die Genealogie der Mormonen halten? Inzwischen gebe ich Dr. Jacquart die Informationen in bezug auf Ihre Ahnenlinie.”. Als mein Mitarbeiter und ich am vereinbarten Tag ankamen, war der Vortragssaal voller Menschen. Als wir unsere Geräte und unser Anschauungsmaterial aufstellten, wurde ich von einem weißhaarigen Herrn begrüßt, der sich als Dr. Jacquart vorstellte. Er gab mir eine Genealogiekarte von Frankreich, Belgien und der Schweiz und erklärte mir, daß Jacquard, Jacquart, Jaccard schweizerisch seien. Er fügte noch hinzu, daß er einen Artikel über die Familie Jaccard in der Schweiz geschrieben habe und daß er die Adressen einiger Leute habe, mit denen ich wahrscheinlich verwandt sei.. Einige Wochen später wurde ich von meiner Mission entlassen. Mit den Adressen, die ich nun hatte, rief ich Dr. Robert Jaccard in Bern an. Schnell stellte er die Beziehung zwischen mir und ihm her. Er notierte die Informationen, die ich hatte, und empfahl mir, in den Archiven von Besançon in Frankreich nachzuforschen, einer Stadt, die nicht weit vom schweizerischen Dorf Sainte-Croix entfernt liegt, aus dem der Name Jaccard stammt. . In Besançon entdeckte ich in meiner Ahnenlinie das Glied zwischen Amerika und der Schweiz. Ungefähr einen Monat nachdem ich Dr. Robert Jaccard von meinen Entdeckungen berichtet hatte, schickte er mir die Namen aller direkten Vorfahren der Jaccard-Linie bis 1350 n. Chr.: Alle stammten aus Sainte-Croix. Seitdem habe ich die kompletten Familiengruppen für alle meine Vorfahren ermittelt und für viele von ihnen die Tempelarbeit durchführen lassen.. Wenn ich auf dieses Erlebnis zurückblicke, so denke ich, daß viele meiner Vorfahren jenseits des Schleiers ein aktives Interesse nicht nur an meiner Missionsarbeit gehabt haben müssen, sondern auch an meiner anderen Mission, nämlich meine Vorfahren zu ermitteln. Diese „Familienmission” umfaßt wesentlich mehr Jahre als die zweieinhalb, die ich als Missionar in Europa gedient habe. . . Jerry L. Jaccard ist Bischof der Gemeinde Hartford 1 im Pfahl Hartford Connecticut, September 1987 11:45 - 22.04.2008
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Description Präsident Gordon B. Hinckley hat oft darüber gesprochen, inwiefern das Evangelium Jesu Christi Glück in die Familie einziehen lässt. Dieses Glück ist hier auf der Erde aber nicht nur der Familie vorbehalten. „Ist es nicht eine herrliche Offenbarung,” hat Präsident Hinckley gesagt, „dass wir die Möglichkeit haben sollen, in das Haus des Herrn zu gehen und uns für diejenigen taufen zu lassen, denen diese für .die Errettung notwendige heilige Handlung nicht hier auf der Erde zuteil geworden ist.” Startseite User Profile Archiv Recent Entries - Ein wundersames Werk - Hindernisse, Glaube und Wunder - Der Geist des Elia - Ernte im Winter - Meine schwarzen Vorfahren ausfindig machen - Mit dem Wunsch eines Sterbenden begann die Suche nach Fanlilienangehörigen - Im Leben Freude finden - Die Eltern, die du nicht gekannt hast - Durch den Schleier - Das verschwundene Buch - Der Geist des Elija - Genealogie und Tempelarbeit - Bitte verrichte meine Arbeit - Meine Mission über die Jahrhunderte hinweg - Als der Herr mir die Augen öffnete |